SchUM-Stätten Speyer, Worms und Mainz

Drei Städte - ein gemeinsames jüdisches Erbe
Art der Stätte:
Kulturstätte
Aufnahmejahr:
2021
Bundesland:
Rheinland-Pfalz
Orte:
Speyer, Worms, Mainz

Synagoge und Frauenschul in Speyer

Im Mittelalter bildeten die drei jüdischen Gemeinden in Speyer, Worms und Mainz den einzigartigen Gemeindebund „SchUM“, der seither als Zentrum des Judentums in Nord-, Mittel- und Osteuropa (Aschkenas) gilt. 

Der Begriff SchUM setzt sich aus den Anfangsbuchstaben der mittelalterlichen hebräischen Städtenamen zusammen. Die hier entstandene Architektur, Kultur, jüdische Liturgie und Rechtsprechung sind bis heute wirksam in der jüdischen Welt. Synagogen, Frauenbeträume, Ritualbäder und Friedhöfe sind herausragende Zeugnisse der fast 1000-jährigen lebendigen Tradition und Geschichte von Jüdinnen und Juden am Oberrhein. 

Seit dem 27. Juli 2021 sind die SchUM-Stätten Speyer, Worms und Mainz als erstes jüdisches UNESCO-Welterbe Deutschlands anerkannt. 

UNESCO-Welterbetag 2026

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