Stiftskirche, Schloss und Altstadt von Quedlinburg

Sinnbild mittelalterlicher Fachwerkstädte
Art der Stätte:
Kulturstätte
Aufnahmejahr:
1994
Bundesland:
Sachsen-Anhalt
Ort:
Quedlinburg
Ein Straßenzug in der Altstadt von Quedinburg

Quedlinburg liegt nur einen ‚Hexensprung‘ vom Brocken entfernt auf der östlichen Seite des Harzes. Mit seinen über 1.300 gut erhaltenen Fachwerkhäusern aus sechs Jahrhunderten bildet Quedlinburg ein außergewöhnliches Beispiel für eine europäische mittelalterliche Stadt. Seine einzigartige Bedeutung als Denkmal städtischer Architektur beruht auf der gut erhaltenen Stadtmauer aus dem Jahr 1330, auf den noch immer bestehenden Beziehungen zwischen den alten Pfarreien St. Ägidius, St. Blasius, St. Benedictus und St. Nikolaus sowie der städtischen Bebauung mit mittelalterlichen und nachmittelalterlichen Fachwerkhäusern. 1994 wurde Quedlinburg deshalb zum UNESCO-Welterbe ernannt.

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Quedlinburg UNESCO-Welterbe

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Quedlinburg, die einstige Königspfalz und Mitglied der Hanse, ist eine reizvolle, über 1000-jährige mittelalterliche Stadt. Am Nordrand des Harzes gelegen empfängt sie Besucherinnen und Besucher mit verwinkelten Gassen, uraltem Kopfsteinpflaster und weiträumigen Plätzen, die von Fachwerkhäusern umsäumt werden. Überragt wird das Ganze vom massigen Sandsteinfelsen mit den Stiftsgebäuden und der romanischen St. Servatius-Kirche. Hier begann vor über 1.000 Jahren deutsche Geschichte. Am Finkenherd, zu Füßen des Burgberges, soll der Sachsenherzog Heinrich 919 die Königskrone empfangen haben. Er und seine Nachfolger machten die Pfalz Quedlinburg zu einem wichtigen Zentrum ihrer Reichspolitik. Heinrich I. wurde hier 936 beigesetzt.

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